LebenSeminar

Vielen Menschen ist gar nicht bewusst, dass sie ihre Stimmungslage bei jedem Kontakt mit anderen Menschen auf diese übertragen.

Wenn ich am Vormittag zum Beispiel aus dem Haus gehe und meinem Nachbarn begegne, bin ich in der Lage, bei diesem einen positiven Eindruck zu hinterlassen – einfach, indem ich nicht grußlos vorbeihetze sondern ein kurzes, nettes Gespräch, einen Small Talk, mit ihm in einer positiven Art und Weise führe. Oft reicht nur ein freundliches „Guten Morgen“ oder „Wie geht’s Ihnen heute an diesem wunderschönen Tag“. Wenn man das richtig macht, dann hat man einem Menschen ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. In diesem Fall habe ich meine Einstellung zu diesem wunderschönen Tag auf meinen Nachbarn übertragen.

Ein anderes, gegenteiliges, Beispiel ist, wenn ich am Abend mit schlechter Laune nach Hause komme und meine Familie sitzt zusammen, alle sind fröhlich gelaunt. Aber ich komme mit einem mürrischen „Ist das Essen immer noch nicht fertig?“ oder „Wird hier vielleicht über mich gelacht?“ in einem absolut unsympathischen Modus zur Türe herein und verbreite sofort eine miese Stimmung. In diesem Fall wird sich die fröhliche Runde innerhalb der Familie in Sekunden auflösen und sie wird sich meiner schlechten Laue anpassen. Das heißt, ich habe es auf die Schnelle geschafft, meine Familie auf mein schlechte-Laune-Niveau herunter zu ziehen.

Getreu nach dem Motto „Ich bin ok, Du bist ok“ könnte ich aber auch folgendermaßen vorgehen: wenn ich nach Hause komme und meine Familie sitz froh gelaunt am Tisch, schalte ich ab und setze mich dazu, lasse mich durch diese positive Energie inspirieren und verteile ein paar nette Komplimente wie zum Beispiel „Ich bin wirklich glücklich, eine so tolle Familie zu haben, die mir stets ein freudiges und glückliches zu Hause bereitet“, „Ich habe einen tollen Sohn und eine fantastische Frau und bin wirklich glücklich, eine so tolle Familie zu haben“. In dem Fall arbeitet der Intelligente ständig an einem harmonischen, zufriedenen und auch glücklichen Zusammensein. Was sich auch sicher darauf auswirkt, dass sich sowohl das Kind wie auch die Ehefrau keinen besseren Vater bzw. Ehemann vorstellen können.

Habe ich eine geschäftliche Besprechung und steige ich wie es so schön heißt „mit dem falschen Fuß aus dem Bett“, dann ist mein unangenehmer Zustand selbst ohne Worte von weitem wahrzunehmen. In einem solchen Fall wäre es besser, zu Hause zu bleiben. Falls nicht werde ich nach dem Motto „Ich bin nicht ok und du darfst auch nicht ok sein“ nur schwer den Termin in die von mir gewünschte Richtung lenken und danach sogar von der Reinemachefrau bis zum Kollegen oder sogar Chef alles dafür tun, mein bis dahin tadelloses Image zu ruinieren. Jeder der Beteiligten würde nach meinem deplatzierten Auftritt eine absolut schlechte Meinung von mir haben.

Es gibt viele, viele Anlässe, um Menschen herunter zu ziehen – aber auch aufzubauen! Es liegt nur an mir alleine, wie ich mich in der Außenwelt zeige. Oft ist dem Einzelnen gerade in den alltäglichen Situationen nicht bewusst, dass man sich mit seinem Verhalten sowohl ein absolut positiv reflektierendes Umfeld aufbauen kann, oder eben genau das Gegenteil.

Nette Komplimente und motivierende, gute Laune verfehlen nie ihre Wirkung! Sowohl geschäftlich in der Firma als auch privat bei Bekannten sowie bei Freunden oder auf Familienfesten. Aber auch bei jeder anderen Gelegenheit wird derjenige, der sich zu Herzen nimmt und nach dem Motto vorgeht „Ich bin ok, Du bist ok“ bei allen Menschen in seiner Umgebung einen traumhaften Eindruck hinterlassen. So wirst du geschätzt, geliebt, beliebt und allzeit als sympathischer Mensch in Erinnerung bleiben.

Hierzu eine weitere, kleine Geschichte, die sich bei einer Familie von drei Personen – Willi, dem Vater, Silvia, der Mutter, und Sabine, der Tochter – abspielte. Willi war stets ein kantiger und direkter Unsympath, der keine Chance ausließ, seiner Tochter mitzuteilen, was sie doch für eine verzogene Göre sei und dass sie doch überhaupt nichts auf die Reihe bringen würde, egal ob in der Schule oder sonst irgendwo. Auch seine Frau verschonte er vor seinem Verhalten nicht. Er fand täglich eine Gelegenheit ihr mitzuteilen, dass das Essen nicht schmeckt. Darüber hinaus kritisierte er ständig ihr Aussehen und wenn sie irgendetwas mitteilen wollte fuhr er ihr gleich ins Wort, nach dem Motto „Was weißt du schon“. Man braucht kein Prophet sein, um vorherzusagen, dass in dieser Familie nicht unbedingt eine glückliche Gemeinschaft herrschte.

Doch als Willi über einen Freund einen Persönlichkeit-Kurs besuchte änderte sich plötzlich seine Einstellung. Er kam den Tag danach nach Hause und sagte „Silvia, wie toll siehst du heute aus“. Seiner Tochter Sabine erklärte er, wie stolz er auf sie ist, dass sie in der Schule ohne Hilfe so tolle Ergebnisse erreicht. Sabine reagierte pampig du fragte, was das soll – er möge sie in Ruhe lassen. Auch Silvia wusste zunächst nicht, was sie mit diesem Kompliment anfangen sollte, da es so gar nicht zu Willi passte, Komplimente zu machen. Willi ließ sich dadurch aber nicht einschüchtern und machte einfach weiter. Er kam mit guter Laune nach Hause, machte weiterhin Komplimente und motivierte alle. Nach einer gewissen Zeit kam Sabine auf ihre Mutter zu und fragte „Was ist denn mit dem Papa los? Der ist so verändert. Ich weiß gar nicht, was den geritten hat.“ Und die Mutter antworte „Das ist mir auch schon aufgefallen. Ich bekomme plötzlich Komplimente und anerkennende Worte für mein gutes Essen, was er noch nie gemacht hat. Aber mir gefällt das so – hoffentlich bleibt er so, wie er jetzt ist“. Und auch Sabine sagt „Das wäre ein Traum. Mir gefällt das ebenfalls“.

All diese kleinen Beispiele zeigen, wie wichtig es ist, täglich und in jeder Situation durch positive Worte und Gesten dem Gegenüber ein positives, motivierendes Gefühl zu geben und so das eigene Umfeld und somit das eigene Leben maßgeblich zu beeinflussen! Auch, wenn man zunächst auf Unverständnis stößt.

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Autor: Georg-Kurt Malchar, Initiator und Gründer GKMI

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