LebenSeminar

„So, wie ich in meinem Inneren bin, so verläuft mein Leben. Ich überprüfe heute, was ich ändern will und ich mache es!“

Man könnte auch sagen: Meine äußere Welt ist das Spiegelbild meiner inneren Welt. Ein Sprichwort sagt: So wie der Mensch im Herzen denkt, so ist er. Das bedeutet folglich, dass die Umstände unseres Lebens, die Art und Weise wie wir leben, denken und handeln bestimmt wird durch unser innerstes Denken. Doch was ist dieses „innerste Denken“? Ist das ein vorgegebenes, schicksalhaftes Manifest, das uns bei unserer Geburt oder gar schon vorher aufgespielt wurde und damit unser Leben vorbestimmt? Wohl eher nicht. Diese „Software“, die unser Leben dominiert und uns gewohnheitsmäßige Handlungsparameter vorgibt, haben wir selbst, mehr oder weniger selbstbestimmt, geschrieben und programmiert. Oftmals ist es die „Programmiersprache“ unserer Eltern, Erzieher, Lehrer und Erfahrungen, die wir ungefiltert als allgemeingültig akzeptieren und unser Leben danach ausrichten. Definitionen von Gut und Böse, Richtig oder Falsch, Möglich oder Unmöglich werden so zu unserer ganz eigenen Interpretation des Lebens und den persönlichen Möglichkeiten.

Dies nicht zu hinterfragen bedeutet, die Umstände und Situationen seines Lebens schicksalshaft zu akzeptieren, die eigene, uns gegebene, schöpferische Kraft zu ignorieren und sich den Launen des Lebens zu ergeben. Damit führe ich ein Leben „außer Kontrolle“ und mache mich zum Spielball fremder Interessen, die es unter Umständen nicht immer gut mit mir meinen. Ich halte diese Art zu leben für extrem schwierig und anstrengend, weil es im Regelfall immer auf einen ständigen und kräfteraubenden Existenzkampf hinaus läuft, der einen im Laufe der Zeit nicht selten auch krank macht.

Die eigenen Lebensumstände als „gottgeben“ und nicht veränderbar zu akzeptieren bedeutet, gegen die menschliche Natur und die schöpferische Kraft in uns zu arbeiten. Ich bin davon überzeugt, dass jeder Mensch das Potential besitzt, sein Leben nach den ganz eigenen Vorstellungen zu gestalten. Dies betrifft alle Lebensbereiche, von der Partnerschaft, der Familie über den Beruf, die finanziellen Verhältnisse, sein Glück und die Harmonie in seinem Leben. Es geht im Leben doch darum, die Kontrolle zu haben und einen eigenen Lebensentwurf zu konzipieren.

Dafür ist es zwingend notwendig, sich zu reflektieren, seine innersten Glaubenssätze und Denkweisen zu hinterfragen und sich ernsthaft damit zu beschäftigen: Wer bin ich wirklich und was will ich wirklich

Das ist wie in der Geschichte „Der Hühneradler“ von Anke Loose:

Ein Mann ging in den Wald, um einen Vogel zu fangen, den er mit nach Hause nehmen konnte. Er fing einen jungen Adler, brachte ihn heim und steckte ihn in den Hühnerhof zu den Hennen, Enten und Truthähnen. Und er gab ihm Hühnerfutter zu fressen – obwohl dieser ein Adler war, der König der Vögel. Nach fünf Jahren erhielt er Besuch eines naturkundigen Mannes. Und als die beiden miteinander durch den Garten gingen sagte er: „Dieser Vogel dort ist kein Huhn, er ist ein Adler!“ – „Ja“ sagte der Mann, „das stimmt. Aber ich habe ihn zu einem Huhn erzogen. Er ist jetzt kein Adler mehr, sondern ein Huhn, auch wenn seine Flügel drei Meter breit sind.“

„Nein“, sagte der andere. „Er ist immer noch ein Adler, denn er hat das Herz eines Adlers. Und das wird ihn noch hinauffliegen lassen in die Lüfte.“ – „Nein, nein“, sagte der Mann, „er ist jetzt ein richtiges Huhn und wird niemals fliegen.“ Darauf beschlossen sie, eine Probe zu machen.

Der naturkundige Mann nahm den Adler, hob ihn in die Höhe und sagte beschwörend. „Adler, der du ein Adler bist, der du dem Himmel gehörst und nicht dieser Erde, breite deine Schwingen aus und fliege!“ Der Adler saß auf der hochgestreckten Faust und blickte um sich. Hinter sich sah er die Hühner nach ihren Körnern picken und er sprang zu ihnen hinunter.

Der Mann sagte: „Ich habe es dir gesagt, er ist ein Huhn.“ – „Nein“, sagte der andere, „er ist ein Adler. Ich versuche es morgen noch einmal!“

Auch am nächsten und übernächsten Tag wiederholte sich die Szene und der Adler sprang immer wieder zu den scharrenden und pickenden Hühnern. Der Mann ließ aber nicht locker, und eines Morgens nahm er den Adler und brachte ihn hinaus aus der Stadt an den Fuß eines hohen Berges. Die Sonne stieg gerade auf, sie vergoldete den Gipfel des Berges. Er hob den Adler hoch und sagte zu ihm: „Adler, du bist ein Adler. Du gehörst dem Himmel und nicht dieser Erde. Breite deine Schwingen aus und fliege.“ Der Adler blickte umher und zitterte, als erfülle ihn neues Leben – aber er flog nicht.

Da ließ ihn der naturkundige Mann direkt in die Sonne schauen. Und plötzlich breitete er seine gewaltigen Flügel aus, erhob sich mit dem Schrei eines Adlers, flog höher und höher und kehrte nie wieder zurück.

In jedem von uns steckt das Herz dieses Adlers, das sich nach Freiheit und Unabhängigkeit sehnt. Doch wie oft ist unser Innerstes auf kleinkariertes Denken und von Minderwertigkeit dominierte Glaubenssätze programmiert?

Wir können diese inneren, hemmenden Programmierungen ändern und uns so unserer eigen „Welt“ mit den Lebensumständen, wie wir sie uns schon immer gewünscht haben, erschaffen. Oft braucht es dafür Impulse und Inspiration von außen sowie ein motivierendes und förderndes Umfeld mit Menschen, die an einen glauben, wie eben dieser Naturkundler aus der Geschichte.

Habt den Mut zu neuen Gedanken und entrümpelt eure Gedankenwelt, denn:

„Neue Gedanken bedeuten neues Leben“.

Verändere deine innere Welt und du veränderst deine äußere Welt.

In diesem Sinne: Breite deine Flügel aus und entdecke neue Horizonte.

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Autor: Christian Kehrle, GKMI-Team

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